8.Mai: „Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung”

admin 6. Mai 2008

…. so singt es das Schlagergesangsduo Cindy & Bert. Auch wir haben uns zu erinnern, und das sogar ziemlich oft. Ein fester Termin im Buße-und-Sühne- Kalender: der 8. Mai- der so genannte Tag der Befreiung. Und da uns manch eifriger Kommentarschreiber, fast schon selbstverständlich, einseitige Geschichtsbetrachtung unterstellen wird, verweise ich Diesen auf das heutige Fernsehprogramm. Dort kann er sich zuhauf ansehen wer und was befreit, abgeschafft, beseitigt und erlöst wurde. Damit dürfte der einen Seite der Medaille ausreichend Genüge getan sein. Wir beleuchten nun etwas die Kehrseite des hochgelobten Tages!

An erster Stelle sind hier natürlich die Notzuchtverbrechen zu nennen, die Vergewaltigungsorgien der Sowjetsoldaten, denen wir angeblich so zum Dank verpflichtet sind. Diese Tatsache kann zwar auch die offizielle Geschichtsschreibung nicht ausblenden, doch wird in diesem Zusammenhang immer peinlich darauf geachtet, zu erwähnen das jene Taten ja angeblich eine natürliche Reflexion auf vorangegangene NS Verbrechen gewesen sein. Im Widerspruch dazu steht aber, dass ein Großteil der sowjetischen Truppen, die uns 1944/45 angeblich befreiten, aus Regionen stammten die nie ein deutscher Soldat während des Zweiten Weltkriegs betreten hat. Der Name „Mongolensturm” mag für einige diskriminierend sein, bezeichnet aber die Herkunft der aufgefüllten sowjetischen Division nach den verlustreichen Kämpfen der Jahre 1942/43. Ein anderer Fakt ist, dass beim Vormarsch der Roten Armee durch Europa auch in anderen „befreiten” Ländern vergewaltigt und geplündert wurde, so nachweißlich geschehen in Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien, was immerhin mit Sowjetrussland verbündet war. Das berühmt berüchtigte „Komm Frau, Komm!” galt sogar sowjetischen Partisaninnen, in Deutschland arbeitenden Ostarbeiterinnen, ja sogar jüdische Mädchen wurden auf diese Weise unter dem Roten Stern „befreit”. Die millionenfachen Vergewaltigungsverbrechen der Sieger des Zweiten Weltkriegs werden in Deutschlands Schulgeschichtsbüchern ohnehin nur bedingt behandelt.

Ein weiteres bezeichnendes Beispiel ist die Berliner Ehrenbürgerschaft für den ehemaligen sowjetischen Stadtkommandant von Berlin, Nikolai Erastowitsch Bersarin. Der als Oberbefehlshaben der 5. Stoßarmee für Verbrechen an der pommerschen Landbevölkerung verantwortlich war. Der angebliche Wohltäter und Wiederhersteller von Recht und Ordnung wirkte vom 24.April bis zum 16. Juni 1945. An jenem Tag verunglückte der „Held der Sowjetunion” sturzbetrunken mit seinem Motorrad. Während seiner Amtszeit erreichten die Vergewaltigungsorgien in der Stadt ihre traurigen Höhepunkte.

Wenn auch nicht in dem Ausmaß, so gab es aber ebenfalls westalliierte sexuelle Gewalttaten. Am 19. Mai 1945 schrieb Atlantiküberflieger Charles Lindberg in sein Kriegstagebuch: „Daheim bringen unsere Zeitungen Artikel, wie wir unterdrückte Länder und Völker „befreien”. Hier verstehen unsere Soldaten unter dem Ausdruck „befreien” soviel wie sich Beute verschaffen. Alles, was man einer feindlichen Person abnimmt oder aus einem Haus trägt, wird der Sprache der GI´s zufolge befreit….Waffen, Proviant, Kunstwerke, einfach alles. Ein Soldat, der eine Deutsche vergewaltigt, hat sie „befreit”.

Die andere große Erlösung, die Deutsche gegen Ende des Krieges der Westallianz zu „verdanken” hatten, sind die Millionen Tonnen von Bomben die über unzähligen Wohngebieten, weniger Industrieanlagen, abgeworfen wurden. Diese „Gerechte Strafe” für das dritte Reich, die zum Beispiel Hunderttausend deutsche Kinder umkommen ließ….die ja, nach dem Geschichtsverständnis manch komplett Verwirrter, nicht von Tätern zu Opfern gemacht werden dürfen.

Sicher wird heut über den Tag verteilt so ziemlich jedes Konzentrationslager zwischen 1933 und 1945 Erwähnung finden und über deren Befreiung in den Medien berichtet. Das aber eben der 8. Mai nicht mal für dieses anscheinend eindeutige Themengebiet als „Tag der Befreiung” zählen kann, beweißt zum Beispiel der Fall des Franzosen Denis Sellem, als dieser der Geschichte seiner Familie nachging. Er fand heraus, dass sein Onkel nicht etwa aus deutscher Haft befreit, sondern kurzerhand in die UdSSR verschleppt wurde. Laut Sellem wurden 45.000 Franzosen, 16.000 Polen, 11.670 Italiener sowie ca. 3.000 Briten und Amerikaner, welche in deutschen Lagern inhaftiert waren, unmittelbar in russische Gulags überführt.

Wie sehr 1945 Terror und Unrecht abgeschafft wurde, beweisen ebenfalls die Liste der NKWD Lager allein in Mitteldeutschland. Mühlberg, Buchenwald, Hohenschönhausen, Ketschendorf, Jamlitz, Sachsenhausen, Fort Zinna, Fünfeichen und Bautzen heißen die Stätten wo über 100.000 Deutsche inhaftiert wurden, unzählige weitere wurden in Lagern östlich der Oder und Neiße interniert. Selbst Leute wie Hitlergegner Horst von Einsiedel (Mitglied des Kreisauer Kreises) kam 46 in Sachsenhausen ums Leben. Sogar „Täter” wie Ewald Pieck, Kommunist und Bruder des späteren DDR Staatspräsidenten Whilhelm Pieck, fanden sich in Fünfeichen wieder.

Doch auch im Westen wirft das Wort Befreiung berechtigte Zweifel auf. Für die US- Streitkräfte galt zum Beispiel die Regierungsanweisung JCS 1067, in der es u. a. glasklar heißt: „…Deutschland wird nicht zur Befreiung, sondern als besiegter Feindstaat besetzt….” Auch die Westalliierten errichteten Lager, prügelten aus 14jährigen Hitlerjungen benötigte „Geständnisse” oder ließen zehntausende deutsche Kriegsgefangene auf den berühmten Rheinwiesenlagern sterben.

Nach dem 8. Mai 1945 wurden noch Millionen Deutsche durch Flucht und Vertreibung aus den ehemaligen Ostgebieten, in Gefangenenlagern der Sieger oder den Todesmärschen in der Tschechoslowakei zu Tode „befreit”. Halb Europa fiel unter den Machtbereich des Stalinregimes und somit unter den roten Terror! Und das von Alliierten errichtete Besatzerkonstrukt BRD feiert nicht nur die schlimmste militärische Niederlage in der Geschichte unseres Volkes, sondern deklariert diese auch völlig einseitig zur „Befreiung”

Ungemein bezeichnend bleibt dazu abschließend zu sagen: das in weiten Teilen der Welt jene Tage als Befreiung gelten, an denen es den Völkern gelang das französische, englische, amerikanische oder sowjetische Joch abzuwerfen…also frei zu werden von den alliierten „Befreiern” der Deutschen 1945.

Und bitte erspart uns euer unvollständiges Geschichte-Ping-Pong-Spiel, von wegen der Krieg ging von Deutschland aus. Die Deutschen haben Hitler gewählt und deswegen ist dies alles zurecht geschehen. Jenen lege ich mal einen Gedankengang weiter als 1933 ans Herz: Der Versailler Vertrag wurde 1919 ohne Mitwirkung der Deutschen als angeblichen Hauptbetroffenen verfaßt, ihnen gegen ihren Protest und ultimativ mit Androhung der Verlängerung der Hungerblockade wie des alliierten Einmarsches aufgezwungen. Die darin vorgenommenen, vom Hass diktierten Gebietsabtretungen, Staatsneugründungen und Bildungen von ethnischen Minderheiten in fremdvölkischen Staaten belasteten Europa in der Folgezeit sehr.

Aber dies ist wieder ein anderes Thema.

Gedanken für den 8. Mai 2008 im Gedenken an dessen vergessene Opfer

Autor: Späche

19 Reaktionen zu “8.Mai: „Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung””

  1. deniseam 6. Mai 2008 um 17:22 Uhr

    du bist zwei tage zu früh dran.
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    Man soll sich durchaus schon im Vorfeld des 8. Mai etwas informieren, aus diesem Grund ist der Artikel keineswegs zu zeitig.

  2. spaniam 6. Mai 2008 um 21:03 Uhr

    absolut klasse geschrieben…aber es gibt unverbesserliche die auch das noch kaputt reden werden wollen.

  3. hoinzam 7. Mai 2008 um 13:06 Uhr

    […]”Schäuble betonte, zum rechtsextremistischen Spektrum gehörten “junge Neonazis ebenso wie alte Nationalsozialisten”. Ihnen gemeinsam sei die Ablehnung der freiheitlichen demokratischen Ordnung. Der Staat sei “in der Pflicht, dem zu begegnen und alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen. Die geistigen Brandstifter, mit denen wir es hier zu tun haben, sind der Nährboden, aus dem letztlich auch rassistisch motivierte Gewalt erwächst.”[…] (gefunden auf http://www.n-tv.de)
    Ihr seid Verbrecher nicht mehr und nicht weniger. Genau wie die anderen.
    Viel Spaß morgen, aber heult bitte nicht ganz so laut rum. Es gibt auch Menschen die tagsüber schlafen müssen (z.B. Schichtarbeiter).
    MfG

  4. Der Untertanam 7. Mai 2008 um 19:14 Uhr

    […]”Goebbels betonte, zum bolschewistischen Spektrum gehörten “junge Kommunisten ebenso wie alte Kommunisten”. Ihnen gemeinsam sei die Ablehnung der deutschen Volksgemeinschaft. Der Staat sei “in der Pflicht, dem zu begegnen und alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen. Die geistigen Brandstifter, mit denen wir es hier zu tun haben, sind der Nährboden, aus dem letztlich auch bolschewistisch motivierte Gewalt erwächst.”[…]

    Ja, eben alles Verbrecher, nicht mehr und nicht weniger.

  5. Ronnyam 7. Mai 2008 um 19:22 Uhr

    Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Stimmts? Deutsche sind schließlich Täter. Punkt.
    .
    Hoinz, mit Verlaub, du bist ein armes Würstchen.

  6. Harry S.am 7. Mai 2008 um 21:43 Uhr

    38.605.062 Todesopfer in Folge des Zweiten Weltkrieges, der genau wie der Erste Weltkrieg von Deutschland ausging.
    Was willst du dir eigentlich schön reden? Was hätte Deutschland denn am Versailler Vertrag ändern können/sollen?

    Dank den Alliierten Befreiern
    Polen, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Sowjetunion, USA, Republik China, Australien, Kanada, Neuseeland, Südafrika, Tschechoslowakei, Norwegen, Dänemark, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Griechenland, Jugoslawien

  7. 8. Mai - WIR feiern nicht!am 8. Mai 2008 um 01:04 Uhr

    […] 8.Mai: „Immer wieder Sonntags kommt die Erinnerung” […]

  8. Spächeam 8. Mai 2008 um 11:08 Uhr

    @ hoinz
    also verbrochen habe ich noch nichts und wer bitte sind denn die anderen? mich erinnert das eher an kindergartenvokabular: “die anderen waren’s”

    auch sehr nobel das du schäuble zitierst. dem initiator des orwellschen überwachungsgesetz. übrigens auch ein spezieller freund der “anderen”

    gruß
    ein schichtarbeiter

  9. Buchholzam 8. Mai 2008 um 13:10 Uhr

    Schön formuliert, Danke für diesen Text nach Chemtz…Hier noch ein paar andere überlieferte historische Zitate:
    Sich zur Geschichte zu äußern, gehört in dem herrschenden geistigen Klima zu dem gefährlichsten, was man tun kann. Viele Menschen sind in deutschen Gefängnissen inhaftiert, weil sie unerlaubte Meinungen sagten oder gar nur deshalb, weil sie solche übersetzten. Ganz bewußt wurde deshalb an den Anfang die Aussage eines Politikers gestellt, der nicht zu den “Unkorrekten” gehört, aber diese Aussage zu einer anderen Zeit machte.

    Alfred Herrhausen, durch Geheimdienste ermordeter hoher Bankfunktionär:

    Wir müssen das, was wir denken, auch sagen. Wir müssen das, was wir sagen, auch tun. Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein. Die Weiterführung des Krieges gegen das deutsche Volk wurde in der Ermordung Herrhausens für einen Augenblick offen sichtbar, aber nur für die Wissenden. Herrhausen war ein Held, der seinen Kampf für alle Deutschen führte! Alfred Herrhausen tat nur dasselbe wie Adolf Hitler: Er versuchte mit der Forderung des 50%igen Schuldenerlasses für die 3. Welt eine Entwicklung einzuleiten, an deren Ende die Befreiung Deutschlands von der Schuldensklaverei gestanden hätte! (Und die aller anderen Völker ebenso.) Deshalb mordete ihn die “Weltfinanz” hin (nicht die RAF, wie man uns weismacht - siehe das Buch “Das RAF-Phantom - Wozu Politik und Wirtschaft Terroristen brauchen”)!Seinen Namen in den „deutschen Gruß“ einzuarbeiten, wäre seiner würdig und die Grußformel “Heil Herrhausen” zu verbieten, dürfte dem System zumindest eine Menge Kopfzerbrechen bereiten. Seinen Geburtstag (30.1.1930) öffentlich zu feiern und seiner grausamen Ermordung am 30.11.1989 mit einer Kundgebung jedes Jahr zu gedenken, ist für jeden Deutschen angebracht. Interessant würde es sein zu sehen, wielange das volksfeindliche System wohl brauchen wird, Gedenkkundgebungen für Herrhausen zu verbieten. In jedem Falle würde es, wie immer es auch reagierte, entweder blamiert werden oder sich selbst bis auf die Knochen blamieren und geriete in einen außerordentlichen Erklärungsnotstand seinem Stimmvieh gegenüber. (Wie sollte es auch den vielleicht noch etwas Denkfähigen unter den “Normalbürgern” glaubwürdig verklickern können, daß die Verehrung von Herrhausen “rechtsradikal” sein soll?) Natürlich sollte eine solche Gedenkkundgebung nicht gerade von einer Partei organisiert werden, sondern unter der Überschrift eines Zusammenschlusses von Bürgern, deren Ziel es einfach nur ist, Aufklärungsarbeit über die Ausraubung durch diesen Staat durchzuführen und sich an der “politischen Meinungsbildung der Gesellschaft zu beteiligen”. Als Name böte sich z. B. “Gesellschaft zur Beendigung der Ausraubung des deutschen Volkes” an oder etwas ähnlich Zugkräftiges.

    Die anglo-amerikanische Presse erweckt seit dem Beginn der Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 1996 immer mehr den Eindruck, als ob sie ihre Völker schon wieder auf einen neuen Krieg gegen Deutschland einstimmen wollte. Mit einer kaum noch zu überbietenden Deutlichkeit hetzte die Oberschrift eines Artikels in der New York Times vom 17.2.1997 (geschrieben von einem gewissen Steven Erlanger) gegen Deutschland und gab gleichzeitig die Wahrheit preis:

    „Der 2. Weltkrieg ist ein noch unbeendetes Geschäft!“

    “Ob wir in Afrika, in Italien oder in Frankreich auf die deutsche Wehrmacht stießen, immer fanden wir in ihr einen anständigen Gegner. Der deutsche Soldat hat unter Verhältnissen von unvorstellbarer Grausamkeit seiner Gegner ein großes Maß an Zurückhaltung und Disziplin an den Tag gelegt. Was mich betrifft, so bin ich froh darüber. Wenn Europa überhaupt zu verteidigen sein soll, so müssen diese anständigen Soldaten unsere Kameraden werden.”

    Reginald T. Paget, britischer Jurist.

    “Vor dem deutschen Soldaten ziehe ich den Hut. Ich habe bei Anzio und in der Normandie gegen Euch gekämpft kann nur sagen: Eure Soldaten waren erstklassig. Was Ihr Deutschen braucht, ist mehr Selbstachtung und Patriotismus. Ihr habt das Recht dazu. Ihr seit ein großes Volk, das der Welt unermeßliche Kulturschätze geschenkt hat, Schätze der Wissenschaft und Kunst. Ihr habt in der Wehrmacht eine Armee gehabt, welche die Welt bewundert.”

    Vernom Walters, US-Diplomat und Botschafter.

    Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941

    „Die Stawka des Obersten Befehlshabers befiehlt:

    1. Alle Siedlungspunkte, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerferfeuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstofflaschen ausgerüstet sind. Die Jagdkommandos sollen überwiegend aus Beutebeständen in Uniformen des deutschen Heeres und der Waffen-SS eingekleidet die Vernichtungsaktionen ausführen. Das schürt den Haß auf die faschistischen Besatzer und erleichtert die Anwerbung von Partisanen im Hinterland der Faschisten. Es ist darauf zu achten, daß Überlebende zurückbleiben, die über deutsche Greueltat” berichten können.

    2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inkraftsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.

    Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abtlg. Fremde Heere Ost II H 3/70 Fr 6439568, Lagerstätte: Nationalarchiv Washington

    “Am wenigsten Wohl haben die Jidden selbst aus der Geschichte gelernt !!! In ihrem Wahn gibt es große Probleme wenn Juden Nicht-juden heiraten!!! Ihre Schuld am 2.WK haben die Jidden auch noch nicht anerkannt, obwohl sie bereits 1933 Hitler den Krieg erklären.”

    Daily Express – engl. Tageszeitung

    22.01.1934 IRGUN ZWAI LEUMI (VLADIMIR JABOTINSKI):

    “Wir werden einen geistigen und einen materiellen Krieg der ganzen Welt entfachen. Unsere jüdischen Interessen verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk ist eine kollektive und individuelle Gefahr für die Juden.”

    27.07.1935 THE JIEWISH DAILY BULLETIN (VLADMR JABOTINSKI):

    “Es gibt nur eine Macht, die zählt, das ist die Macht des politischen Druckes. Wir Juden sind die mächtigste Nation der Welt. Wir besitzen die Macht und wir verstehen sie anzuwenden.”

    08.11.1935 THE JEWISH WAR OF SURVIVAL (ARNOLD LEESE):

    “DER ZWEITE WELTKRIEG (den es noch nicht gab, d.V.) soll für die Verteidigung der Grundprinzipien des Judentums ausgefochten werden.

    “Diese Situation ist nicht ohne Paradoxie. Zunächst einmal muß man
    feststellen, das hier ein Extrem das andere treibt. Wenn es in der
    Bundesrepublik eine Chance zu einem ressentimentgeladenem
    Renationalisierungsprozeß, ja zu einem exzessiven Nationalismus gibt, so hat dieser Möglichkeit die erklärte Mißachtung aller nationalen Empfindungen sehr wesentlich auf den Weg geholfen. Wie berechtigt und notwendig auch immer es für Deutsche war, aus eigener Erkenntnis sich von der unseligsten Phase deutscher Geschichte in scharfer Wendung abzusetzen, so hat jedoch nicht nur die Kollektivschuldthese von außen, sondern auch von innen her ein Flagellantentum, das gegen jeden Ansatz ruhiger Selbstachtung und gegen jede Berufung auf historisch begründete Werte der Vergangenheit anging, Gegenkräfte geweckt, die aus neonazistischen Restbeständen allein nicht zu
    erklären sind.”

    Hans Rothenfels, Historiker, 1970

    Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte der Besiegten. Dem Erschlagenen entstellt der Schläger die Züge. Aus der Welt geht der Schwächere, und zurück bleibt die Lüge.

    Bertolt Brecht 1898-1956

    Die meisten Schriftsteller sind dem Glück der Sieger hörig.

    Niccolo Machiavelli
    Discorsi, II. Vorwort Befreier!

    Das Wort, das Eroberern so gut schmeckt!

    Joachim Fernau
    Rosen für Apoll

    Ein Unbelehrbarer ist ein Mann, der nicht einsieht, daß er durch eine Siegermacht vor irgendetwas befreit oder vor irgendetwas geschützt werden muß.

    Joachim Fernau
    Cäsar läßt grüßen

    Die feige Unterwürfigkeit gegenüber fremden Besatzungsmächten ist nichts anderes als die konsequente historische Verlängerung des alten deutschen Untertanengeistes.

    Ernst Niekisch
    Zitiert nach Venohr, Dokumente deutschen Daseins

    Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt.

    Ronald Reagan Bitburger Soldatenfriedhof, 1985

    Die Tapferkeit und militärische Tüchtigkeit der deutschen Soldaten sind anerkannt.

    Francois Mitterrand Stalingrad, 1984

    Es ist mit Erfolg gelungen, aus der ganzen deutschen Geschichte ein Verbrecheralbum zu machen.

    Helmut Schmidt, SPD-Bundeskanzler von 1974 bis 1982

    “Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.”

    Winston Churchill

    „Das dauernde Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Geistig verkrüppelt, gefesselt und blind gemacht wurden die Deutschen durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen seit vielen Jahrzehnten, wodurch ihnen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen wurden!“

    Josef A. Kofler

    Der Hochschullehrer für Geschichte, Prof. Dr. Helmut Diwald, schrieb am 6. März 1982 in der Zeitung “Die Welt”:

    “Deutschland schleppt sich seit mehr als einem Jahrhundertdrittel in dem würdelosesten Zustand seiner Geschichte dahin… …Seit Jahr und Tag !eben wir in einer Athmosphäre beständiger Irreführungen und Entstellungen, verdeckter und als demokratische Motivbilder aufgeputzter Unwahrheiten.” „Obwohl damals Polen über 40% nichtpolnische Bevölkerung besaß - also das polnische Staatsgebiet weit über das polnische Siedlungsgebiet hinausreichte und es dünner besiedelt war als Deutschland - forderten die Polen schon 1930 die großen reindeutsche besiedelten Länder bis zur Oder und Neiße. Dies konnte nur mit einem Krieg der Großmächte gegen Deutschland erreicht werden. Deshalb beteten damals die Polen fleißig in den Kirchen: “0 wielka wojne prosimy Cie Panie!” (Um den großen Völkerkrieg bitten wir Dich, Herr!)

    Else Löser (”Polen”), Seite 44 “Ich brauche keine Russen. Im Zweiten Weltkrieg haben die Deutschen vier Jahre lang Belgrad besetzt. Keine einzige Serbin wurde vergewaltigt Dann haben uns die Russen befreit und vergewaltigten fast jede Frau in Belgrad Das haben wir nicht vergessen.”

    (Der bekannte serbische Arkan, Tiger genannt, auf die Frage von Reportern der “Neuen Revue” (Wien), ob er russische Söldner für den Kampf im Kosovo brauchen könne.)Siehe auch: “Die Kameradschaft”, Unabhängiges Mitteilungsblatt für Soldaten, Innsbruck, März 2000 Der amerikanische Professor Harry Elmer Barnes schrieb:

    “Von der gesamten Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker (”Geschichtslehrer”!). In Deutschland wurden Forscherpersönlichkeiten, wie Hans Delbrück, Hermann Onken und Erich Brandenburg durch wahrheitsfeindliche Eiferer wie Walter Hofer, Hans-Adolf Jacobsen, Hans Rothfels, Gotthard Jasper, Golo Mann und andere ( z.B. Jaekel) ersetzt, um der Wahrheit Widerstand zu leisten…

    “Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!“

    aus „Die falsche Rolle mit Deutschland“ - Josef A. Kofler

    „Dem Soldaten, der sich weigert,in einen ungerechten Krieg zu ziehen,spenden dieselben Leute Beifall,die sich nicht weigern,die ungerechte Regierung zu stützen, die diesen Krieg verursacht hat.”

    Aus „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat”von Henry David Thoreau (1817-1862)erschienen im Diogenes Verlag Zürich

    In Wirklichkeit wurde der 2. Weltkrieg dem deutschem Volk schon durch den Versailler Vertrag erklärt.

    Dr. Eugen Gerstenmaier

    Am Anfang von Verständigung und Versöhnung muß das Ende von Unrecht und Lüge stehen.

    Herbert Jeschioro, Vorsitzender des Zentralrats der vertriebenen Deutschen e.V.

    „…. In der Fremde sollst du nicht das Eigene suchen, du sollst dir dort ein gerechtes Bild von dem andern Volk, von dem andern Land machen. …“

    Tornisterschrift des Oberkommandos der Wehrmacht von 1940/41 / Heft 16 „Deutsche Haltung vor Fremden“

    “Ich wollte Held sein, aber ich bin Terrorflieger geworden.
    Ich kann dieses (Kriegsverbrechen) nicht verteidigen.”

    Harold Nash, Britisches Bombenkommando
    Der Bombenkrieg, ZDF, 04.02.2003

    “Was ist das für ein Volk,
    das seine ‘Großvätergeneration’ in Ausstellungen als
    Mörder verunglimpft und gleichzeitig seine ‘Enkelgeneration’ als ‘Fremdenlegionäre der US-Polizei’ in dieselben Partisanengebiete schickt?”

    Werner Nixdorf, 1999

    “Das Schicksal der Wolfskinder, also der nach dem Krieg Verwaisten in Ostpreußen, müsste heute deutschen Jugendlichen genauso geläufig sein,
    wie das Schicksal des jüdischen Mädchens Anne Frank.”

    Prof. A. Baring
    wurde am 3. 9. 2000, in einer Sendung von Phoenix-TV,
    kurz nach 12.00 Uhr, anläßlich der BDV-Veranstaltung in Berlin,
    beim Interview der Ton und das Bild abgedreht, als er dies und einige andere,unangenehme Wahrheiten sagte, bzw. wohl sagen wollte.

    “Ich fahre jeden Tag am zukünftigen Holocaust-Denkmal vorbei.
    Das ist so penetrant und plump. Es fordert jetzt schon zum Vandalismus auf. Ein entseeltes Labyrinth aus Beton, in dem wahrscheinlich nur gesprayt, gedealt und geschändet wird. Es ist wieder nur ein Monument deutscher Unbelehrbarkeit.”

    Wolfgang Joop, erfolgreicher deutscher Modeentwerfer und -gestalter,
    in einem Interview mit der “Welt am Sonntag” vom 3. August 2003

    “[…] Leider, meine Damen und Herren, kann ich den Verdacht, daß man als Deutscher in Deutschland keine Vorzugsbehandlung genießt, nicht entkräften. Im Gegenteil. […]
    Unser Leitspruch sei: Gerechtigkeit für Deutschland, Gerechtigkeit für Deutsche.”

    Martin Hohmann
    MdB, Ansprache zum Nationalfeiertag
    3. Oktober 2003 in Neuhof bei Fulda

    “Die Wirkungen des Antigermanismus übertreffen bei weitem die Horrorvisionen des Antisemitismus, an dessen hinreichendem Bekanntheitsgrad in aller Welt kaum ein Zweifel besteht.”

    Gustav Sichelschmidt aus Der ewige Deutschenhaß
    Hintermänner und Nutznießer des Antigermanismus

    “Ich glaube, daß ein Jude der erste sein sollte, der gegen diese barbarische Legende von der Kollektivschuld aufsteht.”

    Victor Gollancz - britsch-jüdischer Publizist

    “Wenn jeder, der behauptet, ein Überlebender zu sein, wirklich einer ist … wen hat Hitler dann eigentlich umgebracht?“

    Der jüdische Prof. Finkelstein

  10. Klausam 8. Mai 2008 um 13:11 Uhr

    hoinz am 7. Mai 2008 um 13:06 Uhr,
    armer Kleiner, ist Dir der 27.01. schon so fest eingeimpft wurden? Sei artig und sag Shalom!

  11. Klausam 8. Mai 2008 um 13:13 Uhr

    Dazu sehr aufschlußreich der Film “Der letzte Mythos” von V. Suworow!

    Jedem sollte der verlustreiche Kampf unserer Soldaten und der Blutzoll vorallem der zivilen Opfer Mahnung sein. NACH dem 08. Mai starben bzw. wurden über 7 Millionen !!! Deutsche vernichtet. Mehr, als in den vorangegangenen sechs Kriegsjahren!
    Auch wenn im Kniefall geschulte und erfahrene Politiker dieser Canossa-Republik voller hündischer Unterwürfigkeit die Opfer unseres Volkes verunglimpfen und den Siegern ergeben zujubeln, ist die Achtung vor den Toten tief im Volk verwurzelt.

    Wir verneigen uns in tiefer Trauer und Dankbarkeit vor den Opfern!
    Euer Kampf- unsere Verpflichtung.

  12. Shukowam 8. Mai 2008 um 17:03 Uhr

    [quote]Suworow erzählt Märchen, die mit der Militärhistorie nichts zu tun haben.[/quote]

    gefunden unter:
    http://www.geschichtsforum.de/f56/viktor-suworow-18232/

  13. Südamerikaneram 8. Mai 2008 um 18:48 Uhr

    Großartig!!

    Gute Artikell Kameraden aus Totalitarischer BRD, aber diese Tag war sehr schlecht. Viele Deutschen gehen nach Ausland aus, und jetzt Totalitarismus seit 36 jahre darf nicht unsere wichtige Meinung über Deutsche Geschichte sagen /meinen.
    Deutschland braucht die Warheit über unsere Geschichte… und nicht nur Deutschland, ganze Europa muss die Geschichte zwischen 1939 - 1940 lernen.
    Entschuldigen mir bitte, aber mein Deutsch ist noch schlecht.

    Freundlichen Grüßen aus Südamerika

  14. hoinzam 8. Mai 2008 um 21:19 Uhr

    @Späche
    hihi, ihr seid ja schräg drauf.
    zum thema Schäuble “dem initiator des orwellschen überwachungsgesetz”: wir haben die Freiheit nicht verdient, die wir genießen. Ich habe meine Gründe für diese Ansicht aber werde sie hier und jetzt nicht weiter ausführen. Vor allem nicht auf ‘ner Nazisseite.
    .
    @untertan
    “Nährboden, aus dem letztlich auch bolschewistisch motivierte Gewalt erwächst.” ganz schön arm deine verdrehte kopie des Zitates. mehr brauch ich dazu nicht zu sagen.

    “also verbrochen habe ich noch nichts und wer bitte sind denn die anderen? mich erinnert das eher an kindergartenvokabular: “die anderen waren’s” - das lass ich mal genau so hier stehen ;)

    aber es ist schon niedlich zu sehen wie ihr alle “aufspringt” wenn man hier mal seine Meinug postet *feier*

  15. Alexej Djubanowam 8. Mai 2008 um 21:40 Uhr

    +++Harry S.am 7. Mai 2008 um 21:43 Uhr
    38.605.062 Todesopfer in Folge des Zweiten Weltkrieges, der genau wie der Erste Weltkrieg von Deutschland ausging.+++

    Falsch, von Deutschland ging der deutsch-polnische Krieg aus, an dem sich auch die Sowjetunion auf Seiten Deutschlands beteiligte. Übrigens gab es für diesen bessere Gründe als für den amerikanischen Überfall auf den Irak.

    Erst, als GB und Frankreich samt Kolonien Deutschland den Krieg erklärten (seltsamerweise aber nicht der Sowjetunion), war der Weltkrieg gegen Deutschland inszeniert!

  16. Danksagungam 8. Mai 2008 um 22:03 Uhr

    Ein Danke an alle mit Mut zur Wahrheit.
    Weiter so, die Unbelehrbaren werden am Ende doch belehrt.
    Sie werden uns nicht aufhalten.

    @admin und Buchholz, Vielen Dank für eure Arbeit und die Mühe

  17. Onukam 10. Mai 2008 um 11:14 Uhr

    Der Versailler Vertrag wurde 1919 ohne Mitwirkung der Deutschen als angeblichen Hauptbetroffenen verfaßt, ihnen gegen ihren Protest und ultimativ mit Androhung der Verlängerung der Hungerblockade wie des alliierten Einmarsches aufgezwungen. Die darin vorgenommenen, vom Hass diktierten Gebietsabtretungen, Staatsneugründungen und Bildungen von ethnischen Minderheiten in fremdvölkischen Staaten belasteten Europa in der Folgezeit sehr.

    Aber dies ist wieder ein anderes Thema.

    Gedanken für den 8. Mai 2008 im Gedenken an dessen vergessene Opfer.

    Nein, dies ist kein anderes Thema, sondern gehört an den Anfang aller geschichtlichen Betrachtungen!!
    Durch den Versailler Vertrag begann nämlich das deutsche Dilemma und zieht sich wie ein roter Faden bis in die heutige Zeit. Einseitige geschichtliche Informationen zu Gunsten der herrschenden Staatsräson manipulieren die Meinung der unbelehrbaren Mitbürger. Dazu gehört auch die Integration unseres Staates in das profilneurotische Europa. Ein zweites Versailles ist entstanden. Den Nutzen haben andere, nicht das deutsche Volk. Nur die abartige politische Clownerie sonnt sich, diese Harlekine dienen nicht mehr ihrem Volk, sie dienen und bedienen sich schamlos.
    Eine Trauerspiel zum Nachdenken!

  18. Ronnyam 11. Mai 2008 um 09:54 Uhr

    Sehr guter Artikel, der mit einigen Lügen um den 8.5.45 aufräumt.
    War es nicht so das es nach der Kapitulation mehr deutsche Opfer zu beklagen gab als während der Kampfhandlungen? Vielleicht hat hier jemand Zahlen?

  19. Buchholzam 13. Mai 2008 um 18:37 Uhr

    Ich ergänze meine Ausführungen mit ein paar ganz wenigen Auszügen aus folgendem Buch:
    Gert O. E. Sattler
    Leidensweg deutscher Frauen
    1944-1949
    Gedichte - Dokumente - Berichte
    ISBN 3-88741-180-3
    © 1996 ARNDT-Verlag. Alle Rechte vorbehalten; ARNDT-Verlag
    D-24035 Kiel, Postfach 3603

    Tausende beglaubigte Augenzeugenberichte liegen in den Aservatenkammern in Bonn und Berlin, doch keinem Schüler wird von diesen unmenschlichen Grausamkeiten auch nur ansatzweise etwas gelehrt!

    Anschließend kaufte mich ein serbischer Bauer

    “Meine Landsmännin Elisabeth Stadlmann geb. Fuderer, die einige Wertsachen bei sich versteckt hatte, wurde von Partisanen ganz nackt ausgezogen und schwer geschlagen, daß sie ganz blau war. Sie mußte über zwei Stunden in der Ecke stehen.
    In der ersten Nacht kam ein russischer Soldat in unser Lager und zerrte die 18jährige Rosina Pimpi aus Apatin heraus. Das Mädchen schrie um Hilfe und wir Frauen alle mit. Dem Mädchen gelang es, sich freizumachen und sich unter den liegenden Frauen zu verstecken. Der Soldat kehrte zurück und befahl, sofort Licht
    anzuzünden, gab drei Schüsse ab und trat die nächstliegende Frau
    Anna Burg geb. Sayer, Mutter von sieben Kindern, derart, daß ihre Zähne ausbrachen und ihr Körper blau war. Er befahl, es möge sich ihm sofort ein Mädchen freiwillig zur Verfügung stellen, ansonsten würde er uns alle erschießen. Meine Landsmännin Anna Manz stellte sich ihm zur Verfügung …Meiner Landsmännin Maria Getto wurde[n] ein verstecktes Gebetbuch und ein Rosenkranz abgenommen. Fluchend warf der Partisane diese zu Boden und zertrat sie. Ich wurde daraufhin zwei Tage ohne Nahrung und Wasser in den Keller gesperrt und durfte nicht einmal zur Notverrichtung herausgehen.
    Anschließend kaufte mich ein serbischer Bauer für drei Tage zu
    Feldarbeiten. Es war nämlich allgemein üblich, daß die Lagerinsassen, die Männer für 70,- und die Frauen für 50,- Dinar, zu Unternehmungen und Privatpersonen zur Arbeitsleistung außerhalb des Lagers verkauft wurden. Dieses Geld wurde der Lagerleitung ausbezahlt, wir selbst erhielten nichts davon.”

    Maschinenschriftlicher Bericht der Frau Barbara Beiler aus Apatin
    (Batschka, Jugoslawien) vom 28.1.1947 (mit eigenhändiger Unterschrift), 5,25 Seiten, BArch, Ost-Dok. 2/401, S.l-6, in: Vertreibung,
    S. 307f.

    Die Kinder wurden buchstäblich zerrissen

    “Ich bin Augenzeuge geworden, wie eine Frau mit zwei Töchtern in einem Hause hinter Johannishöhe von ca. 100 Russen vergewaltigt wurde, die jüngste der Töchter war acht Jahre und die älteste zwölf Jahre. Die Ärmsten wurden solange gebraucht, bis alle besinnungslos dalagen … Eine junge Frau, auch aus unserem Dorfe, lag mit ihren zwei kleinen Kindern typhuskrank, und trotz der Krankheit wurde sie von zwölf Russen gebraucht.
    Derartige Vorfalle könnte ich noch und noch anführen. Ich bin
    Augenzeuge gewesen, wie eine Frau aus Puppen von einer Gruppe Russen, so an die 100 Mann, auf der Straße zwischen Puppen und Sysdräu angetroffen wurde. Die Frau hatte zwei kleine Kinder bei sich. Wie die Frau vergewaltigt wurde, fingen die Kinder an zu schreien. So wurden die Kinder buchstäblich zerrissen und die Frau wurde solange gebraucht, bis sie tot dalag, und nachdem die Frau schon tot war, wurde sie noch gebraucht. ”

    Maschinenschriftlicher Bericht des Robert Killisch aus Kurwien,
    Kreis Johannisburg, eine Seite, BArch, Ost-Dok. 2/19, Seite 74, in: Ahrens, S.69.

    Sie tranken vom Blut

    “In das Schulgebäude waren inzwischen viele verhaftete Deutsche gebracht und in verschiedene Zimmer eingesperrt worden. Am 16. Oktober um zehn Uhr abends holte man etwa 130 Verhaftete aus den Zimmern. Sie wurden von den Partisanen in den
    Gängen furchtbar geschlagen. Viele erhielten Knochen- und
    Beinbrüche und blieben blutüberströmt auf dem Boden liegen. Diejenigen, die noch gehen konnten, wurden in der Nacht entkleidet, gefesselt und völlig nackt auf den Schinderanger geführt, wo sie hingerichtet wurden. Jene aber, die nicht mehr gehen konnten, wurden mit Fesseln umwickelt und auf den Wagen geworfen …
    Aus der Reihe der Bluttaten, die die Partisanen begingen, sei noch
    folgendes Beispiel erwähnt. In der zweiten Oktoberhälfte 1944
    schnitten die Partisanen zwei Schwestern namens Schmidt, den
    Töchtern des Mühlenbesitzers Schmidt aus Banaviste, die Köpfe
    ab. Diese Untat vollzogen sie in einem neuen Gebäude auf dem
    Flugplatz bei Kovin. 70 Partisanen unter der Führung ihres
    Kommandanten Trintscha, eines Zigeuners aus Gaja im Bezirk
    Kovin, tranken von dem Blut der enthaupteten Schwestern Schmidt. Ihr Blutrausch trieb diese Mordgesellen an den Rand des Wahnsinns.”

    Maschinenschriftlicher Bericht des Bäckers Johann Fischer aus
    Kubin (Kovin, Banat, Jugoslawien) vom 19. Juli 1947 (mit
    eigenhändiger Unterschrift) 8,25 Seiten, BArch, Ost-Dok. 2/392, S. 5-13, in: Vertreibung, S. 300f.

    Eine große schwarze Rauchwolke stieg zum Himmel

    “Die Mütter mußten ihre Kinder in Teer eintauchen; wenn sie sich
    weigerten, mußten andere dies tun. Hierauf mußten diese Menschen sich dann gegenseitig in Teer eintauchen und sich beschmieren. Die Männer, die mit mir aus dem Schulgebäude kamen, mußten diese Menschen fesseln und die Gefesselten dann in eine Gruppe zusammenbinden. Ich selbst ging etwas abseits, um den mir bekannten Wagnermeister Ernö Kis, der sich aus Verzweiflung erhängt hatte, abzuschneiden. Als ich zurückblickte, merkte ich, daß der in Teer getauchte und
    zusammengebundene Menschenknäuel in Brand gesteckt worden war. Eine große schwarze Rauchwolke stieg zum Himmel hinauf, und als ich zurückkam, waren die verkohlten Leichen schon in sich
    zusammengesunken. Die elf Kameraden traten zur Seite, sie
    mußten das Verbrennen dieser Menschen mit ansehen.
    Solche Verbrennungen lebender Menschen kamen öfter vor. Man
    brachte gefesselte, in Teer getauchte Menschen in Kähne zündete sie an und stieß dann die Kähne in die Donau, wo sie dann als brennende Fackeln weiterschwammen. Die verkohlten Überreste der verbrannten Leichen mußten wir auf einen Wagen laden, und bei Brza Vrba im Flugsand eingraben. In dem Flugsand von Brza sind viele Tausende deutsche Menschen begraben.”

    Maschinenschriftlicher Bericht des Bäckers Johann Fischer aus
    Kubin (Kovin, Banat, Jugoslawien) vom 19. Juli 1947 (mit
    eigenhändiger Unterschrift), 8,25 Seiten, BArch, Ost-Dok. 2/392, S.5-13, in Vertreibung, S. 303.

    Stimmen des Auslands

    “Die Russen … jagten die einheimische Bevölkerung vom Erdboden in einer Art, die seit den Tagen der asiatischen Horden kein Beispiel hat.”

    George F. Kennern, US-Diplomat

    “Aus ihrem Verhalten merkte man sehr bald, daß die Russen,
    obschon gute Kämpfer, tatsächlich unzivilisierte Asiaten waren, die noch nie eine Kultur gekannt hatten, die der des übrigen Europa vergleichbar war. Ihre Einstellung war in jeder Hinsicht völlig verschieden von unserer, und ihr Benehmen, besonders gegenüber
    den Frauen, widerte uns an.”

    Bernard L. Montgomery, britischer Feldmarschall

    “Als die ersten russischen Truppen in Berlin einmarschierten,
    behandelten sie die Zivilbevölkerung mit tiefer Verachtung und setzten ihren Willen durch, um ihren Stolz und ihre Begierde mit rücksichtsloser Unbeherrschtheit zu befriedigen. In vielen Fällen war ihr hemmungsloses Treiben mit dem der barbarischen Horden
    des Dschingis-Khan zu vergleichen.”

    Frank A. Klating, US-General

    “Die Katastrophe, die über dies Gebiet mit dem Einzug der
    sowjetischen Truppen hereinbrach, hat in der modernen europäischen Geschichte keine Parallele. Es gab weite Landstriche, in denen, wie aus den Unterlagen ersichtlich,
    nach dem ersten Durchzug der Sowjets von der heimischen
    Bevölkerung kaum noch ein Mensch - Mann, Frau oder
    Kind - am Leben war, und es ist einfach nicht glaubhaft, daß sie
    allesamt in den Westen entkommen wären.”

    George F. Kennan, US-Diplomat

    Das Schweizerische Rote Kreuz spricht von 18,1 Millionen
    Deutschen in den Gebieten, die durch die Vertreibung betroffen
    wurden. Diese Zahl schließt die Deutschen aus Ostpreußen, Danzig, Memel, Niederschlesien, Oberschlesien, Brandenburg, Pommern, Westpreußen, Posen, Warthegau, dem Sudetenland und die Deutschen aus Jugoslawien und Rumänien ein, nicht aber die
    Deutschen aus Rußland. Das sind über drei Millionen Menschen,
    mehr als Dänemark, Schweden, Finnland und Luxemburg
    zusammen an Einwohnern haben.

    Das Schweizerische Rote Kreuz im September 1949

    “Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande aller derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben … Die Deutschen wurden vertrieben,
    aber nicht einfach mit einem Mangel an übertriebener
    Rücksichtnahme, sondern mit dem denkbar höchsten Maß an
    Brutalität.”

    Victor Gollancz, englischer Verleger

    “Das Prinzip der kollektiven Schuld, das einer der Gründe für die kollektive Vertreibung war, ist ein unmoralisches Prinzip … Viele
    haben sich vom Bazillus des Bösen anstecken lassen. Sie haben Menschen nicht aufgrund erwiesener Schuld vertrieben, sondern als Menschen eines bestimmten Volkes. Vielen unschuldigen Menschen, besonders Frauen und Kindern, ist dadurch unendliches Leid zugefügt worden.”

    Vaclav Havel, Präsident der tschechischen Republik, Dramatiker

    “Niemals in der Weltgeschichte, weder während der Antike, des
    Mittelalters, noch im Dreißigjährigen Krieg hat man eine solch barbarische Kriegführung erlebt, und niemals ist ein besiegter Feind mit größerer Grausamkeit behandelt worden.”

    Sven Hedin, schwedischer Asienforscher

    So und nicht anders sah die “Befreiung” im Osten und Südosten aus!

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